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Reifen-ABC

Hier finden Sie eine kurze Erklärung, aus welchen Elementen sich die vollständige Bezeichnung eines Reifens ergibt und was die einzelnen Zahlen und Buchstaben bedeuten.

Außerdem erfahren Sie, wie Sie am einfachsten die zulässige Bereifung für Ihr Fahrzeug finden.

Wofür steht eigentlich 205/55 R 16 WR

  • 205 Reifenbreite in mm
  • 55 Verhältnis von Höhe zu Breite in %
  • R Code für die Reifenbauart (R = Radialreifen)
  • 16 Felgendurchmesser in Zoll
  • W Symbol für zulässige Höchstgeschwindigkeit (V = bis 240 km/h, W = bis 270 km/h, ZR innerhalb der Größenbezeichnung = über 240 km/h)
Weitere Bezeichnungen

  • rf reinforced (Bezeichnung für speziell verstärkte Reifen)
  • * in Vorbereitung
  • N1 und N0 Porsche-Spezifikationen

Wie finden Sie die richtige Reifengröße für Ihr Fahrzeug?

 

Die zulässigen Reifengrößen finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein oder -brief unter Punkt 20 bis 23.

 

Bei einer Vielzahl von Fahrzeugen sind mehrere Reifengrößen, siehe Punkt 33 im Fahrzeugschein, vermerkt. Vergleichen Sie deshalb immer die Daten in der Zulassung mit der Reifengröße am Fahrzeug.

Was müssen Sie bei der Umrüstung auf Breitreifen beachten?

Sollte die gewünschte Reifengröße in Ihrem Fahrzeugschein/-brief vermerkt sein, können Sie den Reifen bedenkenlos fahren. Sollte dies nicht der Fall sein, dürfen Reifengrößen und Felgen nur nach Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugherstellers bzw. einer technischen Prüfung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen und daraufhin ausgestellter Anbaugenehmigung verwendet werden. In jedem Fall sind bei der Reifenzuordnung die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges sowie Auflagen und Hinweise des TÜV, des Fahrzeug-, Rad- und Reifen Herstellers zu beachten.

Nützliche Hinweise für einen korrekten Einsatz der Reifen:

Den Reifendruck mindestens alle zwei Wochen bei Umgebungstemperatur kontrollieren (auch den des Ersatzreifens). Bei der Luftdruckkorrektur die Luft möglichst nicht aus den Reifen ablassen, solange diese warm sind. Um die Quetschbeanspruchung auf die Reifen auf ein Minimum zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Reifendrücke auf 3,2 - 3,5 bar zu erhöhen, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzt wird.

Auch der Reifenverschleiß sollte regelmäßig kontrolliert werden; dabei ist zu berücksichtigen, daß die Leistungen auf nasser Fahrbahn mit zunehmendem Profilverschleiß merklich abnehmen. Deshalb sollten die Reifen gewechselt werden, wenn die Profiltiefe ca. 3 Millimeter erreicht hat.

Die Reifen der beiden Achsen alle 10.000 - 15.000 km untereinander tauschen, um den Verschleiß zu optimieren und alle vier Reifen zusammen wechseln.

Wenn nur zwei Reifen gewechselt werden, sollten aus Sicherheitsgründen die beiden neuen auf die Hinterachse montiert werden. Der schnelle Luftaustritt (Perforation oder Platzen) eines Reifens der Hinterachse führt zu einer unmittelbaren Instabilität des Fahrzeugs, so daß der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Genau wie beim plötzlichen Verlust der Bodenhaftung in der Kurve, etwa auf nasser Fahrbahn, könnte dieses Ereignis zu einem schwer kontrollierbaren Übersteuern (Heck überholt Schnauze) führen.

Nach Stößen oder Perforationen sollte der Reifen von Fachleuten - auch auf der Innenseite - kontrolliert werden. Einer Beschädigung des Reifens sollte auf keinen Fall zu geringe Bedeutung beigemessen werden.

Es ist gefährlich, in einen schlauchlosen Reifen einen Schlauch einzulegen, da es beim Aufblasen zu Lufteinschlüssen zwischen dem Schlauch und der (Luft undurchlässigen) Innenwand des schlauchlosen Reifens kommen könnte. In diesem Fall käme es zu einem kontinuierlichen Scheuern des Schlauchs gegen die Reifeninnenseite, was sehr bald zu einer Zerstörung der aus Schlauch und Reifen bestehenden Einheit führen könnte. Dies hätte noch schwerere Folgen, wenn es bei einem auf der Hinterachse montierten Reifen passieren würde.

Wird das Fahrzeug längere Zeit auf Flecken von Öl, Diesel oder Lösungsmitteln ganz allgemein abgestellt, führt dies zu einer Schädigung des Reifens, da diese Substanzen die Mischungen, aus denen der Reifen besteht, angreifen; gleiches gilt für kohlenwasserstoffhaltige Substanzen, die für die Reinigung der Reifenflanken verwendet werden.

Auch die übermäßige Verwendung von Schneeketten auf nicht verschneiten Straßen kann die Reifen nachhaltig schädigen.

Es ist möglich, das auf der Reifenflanke manchmal eine "bläuliche" Färbung auftritt. Dies ist ein rein ästhetisches Problem, das keinerlei Einfluss auf die Leistungen der Reifen hat.

eu-reifenlabel

Seit dem 1. November gilt die neue EU-Verordnung Nr. 1222/2009, besser bekannt als EU-Reifenlabel, in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union.

Ab diesem Tag müssen alle im Handel erhältlichen Reifen, die nach dem 1.7.2012 produziert wurden, mit Angaben zu Rollwiderstand, Nasshaftung und externem Rollgeräusch ausgezeichnet werden.

Das EU-Reifenlabel gibt ihnen eine Orientierung über die 3 oben aufgeführten Leistungsmerkmale eines Reifen.

Zur Beurteilung eines Reifens sollten jedoch weit mehr Kriterien herangezogen werden, zum Beispiel Wintereigenschaften oder Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn.

Das Label sollte eine gute Fachberatung vor Ort also nicht ersetzen.

Weitere Informationen: www.dasreifenlabel.de

 

 

 

Diese Verordnung gilt nicht für:

 runderneuerte Reifen
 Geländereifen für den gewerblichen Einsatz
 Reifen, die ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, deren Erstzulassung vor dem 1. Oktober 1990 erfolgte
 Notreifen des Typs T
 Reifen mit einer zulässigen Geschwindigkeit von weniger als 80 km/h
 Reifen für Felgen mit einem Nenndurchmesser = 254 mm (10") oder = 635 mm (25")
 Reifen mit Zusatzvorrichtungen zur Verbesserung der Traktion, z. B. Spikereifen
 Reifen, die ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, die ausschließlich für Rennen bestimmten sind
   

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